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Geert Roelofs - smartCONTROL

Die Idee hinter dem smartCONTROL

„Wir wollten nicht einfach einen weiteren Controller bauen. Wir wollten etwas entwickeln, das es so noch nicht gibt.“ Wenn Geert Roelofs über den neuen MONOLITH smartCONTROL spricht, wird schnell klar: Für ihn ist es nicht einfach ein neues Produkt. Der Niederländer ist bereits seit sehr vielen Jahren Teil von MONOLITH und bringt dort seine langjährige Grill-Expertise und Erfahrung mit Holzkohlegrills ein. Gerade mit digitalen Temperatursteuerungen beschäftigt er sich schon seit vielen Jahren. Beste Voraussetzungen also, um die Entwicklung des smartCONTROL intensiv zu begleiten.

Viele Gedanken, Tests und persönliche Erfahrungen sind in den vergangenen Monaten in die Entwicklung eingeflossen. Ein Bild von Geert zusammen mit dem smartCONTROL bringt diese besondere Verbindung auf den Punkt: Darauf hält er den Controller wie ein Baby im Arm. Seine Kollegen kommentieren augenzwinkernd: „Geert ist mit 73 noch einmal Vater geworden.“ Ein Vergleich, der ziemlich gut beschreibt, mit wie viel Leidenschaft Geert sein „Baby“ von der Idee bis zum fertigen Produkt begleitet hat.
Geert beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit digitalen Temperatursteuerungen für Holzkohlegrills. Bereits 2010 baute er seinen ersten eigenen Controller. Später testete und nutzte er unterschiedliche Systeme und sammelte so über Jahre hinweg Erfahrungen damit, was in der Praxis funktioniert, und was ihm bei bestehenden Lösungen fehlt. Als bei MONOLITH die Idee entstand, einen eigenen Controller zu entwickeln, holte Gründer Matthias Otto Geert deshalb mit ins Projekt. Gemeinsam entstand eine klare Zielsetzung: Nicht einfach eine bestehende Lösung nachbauen, sondern die verschiedenen Funktionen, die Griller benötigen, möglichst kompakt in einem System zusammenführen.

Warum Bluetooth allein nicht genug war

Eine der wichtigsten Änderungen entstand erst während Geerts Praxistests. Ursprünglich war das smartCONTROL als Bluetooth-Lösung geplant. Doch als Geert sich während eines Tests im Haus bewegte und die Verbindung zum Controller verlor, war für ihn klar: Das reicht nicht. Der Controller arbeitete zwar selbstständig weiter, der Grillvorgang ließ sich in diesem Moment aber nicht mehr über die App verfolgen. „Ich möchte immer in Control sein“, beschreibt Geert seinen Anspruch.

Also ging es noch einmal zurück in die Entwicklung. Zusätzlich zu Bluetooth wurde WLAN integriert. Ist das smartCONTROL mit dem heimischen WLAN verbunden, lässt sich der Grillvorgang über die App auch von unterwegs verfolgen und steuern. Für Geert war die zusätzliche Entwicklungszeit deshalb gut investiert: Lieber etwas später auf den Markt kommen, dafür mit einer Lösung, hinter der das Team vollständig steht.

„Wir wollten ein All-in-One“

Für Geert lässt sich das Ergebnis in wenigen Worten zusammenfassen: „Das All-in-One-Steuergerät für Holzkohlegrills.“ Das smartCONTROL vereint dafür Gebläse, Display, Akku und Temperatursteuerung in einem kompakten Gerät. Hinzu kommen zwei Wireless Probes, die ohne Kabel auskommen, sowie ein zusätzlicher kabelgebundener Fühler.

Die Wireless Probes messen die Temperatur des Grillguts und im Garraum. Gleichzeitig steuert das smartCONTROL über das integrierte Gebläse aktiv die Temperatur im Grill. Sinkt sie unter den eingestellten Wert, führt das Gebläse Luft zu. Nähert sich die Temperatur dem gewünschten Wert, passt das System die Leistung entsprechend an.
Genau diese Kombination war für Geert entscheidend: „Es gibt Wireless Probes und es gibt Controller. Aber die Controller arbeiten normalerweise mit kabelgebundenen Probes.“ Mit dem smartCONTROL wollte das Team beide Welten miteinander verbinden.

Der zusätzliche kabelgebundene Fühler sorgt dabei für Flexibilität. Bei flacheren Grillstücken wie Spare Ribs können Wireless Probes nicht immer weit genug in das Fleisch eingeführt werden. Für solche Fälle lässt sich der zusätzliche Fühler direkt am smartCONTROL anschließen.

Den Grill immer im Blick

Gesteuert werden kann das smartCONTROL über die ToGrill App oder direkt über Display und Bedienelement am Gerät. In der App lassen sich Zieltemperaturen definieren und Temperaturverläufe grafisch verfolgen. Für verschiedene Fleischsorten stehen voreingestellte Temperaturen zur Verfügung, individuelle Werte können ebenfalls festgelegt werden.
Auch vergangene Grillvorgänge werden gespeichert. Nutzer können sogar ein Foto ihres Grillguts aufnehmen und dem jeweiligen Vorgang hinzufügen. Für Geert ist das ein wichtiger Teil des Erlebnisses: Man kontrolliert nicht einfach nur eine Temperatur, sondern kann den gesamten Prozess verfolgen. Wer das Smartphone gerade nicht zur Hand hat, kann die wesentlichen Einstellungen auch direkt am smartCONTROL vornehmen.

Nicht nur für MONOLITH

Bei der Entwicklung war dem Team außerdem wichtig, über die eigene Grillwelt hinauszudenken. Über den mitgelieferten Adapter lässt sich das smartCONTROL auch an anderen geeigneten Keramikgrills einsetzen. Grundsätzlich versteht Geert das Produkt sogar breiter: als Steuergerät für Holzkohlegrills, sofern eine entsprechende Montage am Lufteinlass möglich ist.

Damit richtet sich das smartCONTROL sowohl an erfahrene Griller als auch an alle, die sich mehr Komfort und Kontrolle wünschen. Denn Geert macht keinen Hehl daraus, dass ein gut eingestellter MONOLITH auch ohne elektronische Unterstützung seine Temperatur stabil hält. Das smartCONTROL setzt an einem anderen Punkt an: Es bringt digitale Kontrolle, einfache Bedienung und zusätzlichen Komfort bei langen Grilljobs.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Geert so viel Herzblut in sein „Baby“ gesteckt hat. Was er sich nun wünscht, wenn die ersten Kunden das smartCONTROL selbst ausprobiert haben? „Das hätte ich schon viel länger haben sollen.“

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